Eigentlich ist unser Schulhaus ein ganz gewöhnlicher Ort. Es wird gelernt, gelacht, diskutiert, gesungen … . Seit einigen Tagen ist eine neue Leidenschaft dazugekommen – Frösche jagen.
Kleine bunte Origami-Frösche tauchen überall im Schulhaus und auf dem Schulgelände auf. Gefaltet und offenbar mit großem Vergnügen versteckt von ????? Es scheint mittlerweile zweitrangig zu sein, wer dahintersteckt, denn unter den Schülerinnen und Schülern hat sich längst ein neuer Pausensport entwickelt: wer findet die meisten Frösche? Wer einen Frosch entdeckt hat, hat allerdings noch nicht gewonnen. Denn inzwischen gilt: Gesichtet ist nicht gleich ergattert. Bei der Jagd nach dem Papierfrosch werden erstaunliche sportliche Fähigkeiten entwickelt, Gelenkigkeit und Kletterkunst sind gefragt. Und so hüpfen die Frösche zwar keinen Zentimeter, sorgen aber trotzdem für jede Menge Bewegung im Schulalltag. Manche werden innerhalb von Sekunden entdeckt, manche sitzen offenbar tagelang unentdeckt an den ungewöhnlichsten Stellen.
Was als kleine Origami-Aktion begann, ist nun zu einem schulweiten Phänomen geworden. Und vielleicht ist genau das der Charme der Geschichte: Es braucht manchmal gar nicht viel, um einen ganz normalen Schultag ein bisschen verrückter zu machen.
Bleibt eigentlich nur eine Frage:
Wo sitzt der nächste Frosch?



