vom 22.05.2011 – 26.05.2011 in Bad Blankenburg

Am Sonntag in aller Frühe reisten Henriette Lorek, Sarah Otto, Emily Kreische, Vanessa Merbitz, Loreen Hantsch, Sarah Kalinovski, Lisa Marie Heinrich, Janine Haynert und Lena Siebert gemeinsam mit Herrn Haufe nach Bad Blankenburg in Thüringen, als Sachsens beste Mannschaft zum Bundesfinale.

 

In Bad Blankenburg angekommen, mussten wir unsere Sachen erst einmal fast einen Kilometer bis zur Sportschule „schleppen“, was für einige schon eine riesen Herausforderung war. Danach erhielten wir alle unsere Akkreditierungskarten und bezogen unsere Zimmer. 

Noch vor dem Abendessen absolvierten wir eine Trainingseinheit und freuten uns dann auf die Eröffnungsveranstaltung mit der Auslosung in die vier Vorrundengruppen.

Am Montag war unser erklärtes Ziel, einen der beiden ersten Plätze unserer Gruppe zu erreichen. Leider verloren wir unser erstes Spiel gegen den Vertreter aus Schleswig Holstein mit 2 : 1. Im zweiten Spiel standen uns die Mädchen aus Nürnberg gegenüber. Hier waren wir hoffnungslos überfordert und verloren gegen den späteren Bundessieger mit 8 : 0. Trotz der beiden Niederlagen hätte ein Sieg mit zwei Toren gegen die Mädchen aus Münster (Sieger NRW) gereicht, um den 2. Gruppenplatz zu erreichen. Leider gelang es uns nicht. Auch in diesem Spiel verloren wir knapp mit 2 : 1. So flossen am ersten Tag reichlich Tränen, scheiterten wir doch oft nur an der eigenen nervlichen Belastung und an einem kleinen Nachteil im Technikwettbewerb.

Trotzdem begannen wir den zweiten Tag in der Runde um die Plätze 9 – 16 hoch motiviert. Im Technikwettbewerb konnten wir gegen die Mädchen vom Sportgymnasium aus Schwerin endlich mal ein Unentschieden erreichen und auch nach der ersten Hälfte im Spiel stand es insgesamt 2 : 2. Leider gelang es uns nicht, dieses Ergebnis bis zum Schluss zu halten, so dass wir durch die erneute Niederlage nur noch die Chance auf die Plätze 13 – 16 hatten. Im nächsten Spiel gegen die Vertretung aus dem Saarland verloren wir wiederum 2 : 1. Um unser Minimalziel zu erreichen, nicht Letzter im Bundesfinale zu werden, musste nun endlich im letzten Spiel gegen das Team aus Thüringen der erste Sieg her. Endlich gewannen wir den Technikwettbewerb und auch das Spiel konnten wir deutlich zu unseren Gunsten entscheiden.

Natürlich war nach dem 6 : 0 die Freude auch über den 15. Platz riesig.

Trotz der fünf Niederlagen haben wir uns doch recht wacker geschlagen und einige Mädchen haben sich während der Vorbereitung auf dieses Turnier und auch während der Spiele enorm verbessert.

Eine kleine Abschlussfeier mit Bibiane Steinhaus (Fußballschiedsrichterin zur Frauen WM), Steffi Jones (Vorsitzende des Organisationskomitees der Frauen WM), Paule (WM Maskottchen), einem der besten Fußballjongleure Europas und dem Fernsehsender KIKA bildete den Abschluss.

Wir staunten am Ende nicht schlecht über die Preise, die die beiden Finalmannschaften erhielten, hatten sie doch einen Wert von weit über 3000 € pro Spielerin.

 

15. unter den Mannschaften aus ganz Deutschland zu werden, war für die Mannschaft aus unserem Gymnasium ein riesiger  Erfolg.