aktualisiert: 20.04.2018 Homepage Schule Projekte GTA/AGs/Fördern Datum: Sun, 22.04.2018
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Frohes Osterfest und erholsame Osterferien
Artikel-Nr.: 1010 Datum: Sat, 31.03.2018
Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrern und Freunden unserer Schule
erholsame und fröhliche Feiertage.

Wer den Himmel in den Tagen seit dem Frühlingsanfang genau beobachtet hat konnte feststellen, dass sich unser Trabant bis zum Sonnabend (31.03.) zu einem prächtigen Vollmond entwickelt hat.
Genau dieser erste Frühlingsvollmond im Jahr markiert das Datum für den Beginn des Osterfestes.
Der Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond ist der Ostersonntag. Aus ihm berechnen sich weitere Höhepunkte des Christentums, z.B. das Pfingstfest, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam. Auch das Ende der Faschingszeit zum Aschermittwoch wird aus dem Ostersonntag berechnet.

Mehr zum Algorithmus, wie das Osterdatum berechnet werden kann erfährt man z.B. durch die Gaußsche Osterformel.

Hier (und unter vielen anderen Quellen) erfahrt ihr auch mehr zur Geschichte des Osterfestes und des Osterhasen.

Mit dem Osterfest verbinden die Menschen auch die Sehnsucht nach dem Ende der kalten Jahreszeit und beobachten interessiert das Erwachen der Natur, wie es Johann Wolfgang von Goethe um 1800 als "Osterspaziergang" in sein Werk Faust I einbettete.

Hier das Jahr eingeben:

 

Vor dem Tor (Osterspaziergang)

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen,
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

J. W. v. Goethe, (Faust I)

 

fm

 

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