Projektaufenthalt Altenkirchen der ehemaligen Klasse 9/2



Als wir am Freitag, den 27. Juni, im Seelager Altenkirchen angekommen sind und die Übergabe des Lagers abgeschlossen war, teilten wir zunächst zu, wer wann Küchendienst zu verrichten hatte. Nach Beziehen der Bungalows trafen wir uns zum späten Mittagessen und besprachen mit Frau Dietrich, wann wir welche Erhaltungs- und Reparaturarbeiten am Lager vornehmen wollten. Danach richteten wir uns bei schlechtem Wetter in unseren Bungalows häuslich ein und als erkennbar war, dass der Regen aufhörte, fingen wir an Volleyball zu spielen.

Am Wochenende begannen wir mit den für das Lager wichtigen Werterhaltungsarbeiten: Wir fingen an, Gardinenstangen in die Schülerbungalows einzubauen. Als wir die Höhe und Länge der Stangen gemessen hatten, schnitten wir den Stoff zu und umsäumten sie an der Nähmaschine unter fachgerechter Anleitung Frau Niziaks. Anschließend nähten unsere Lehrerinnen die Befestigungshaken an die fast fertigen Gardinen. Dann bügelten einige Mädchen die Gardinen glatt und hängten sie anschließend in den Bungalows auf. In der Zwischenzeit wurde einer der Betreuerbungalows von einigen Schülern unter der Anleitung des Kochs (vom Ernährungsprojekt des vorangegangenen Jahres) komplett saniert. Dazu mussten wir den Bungalow ausräumen und säubern. Wir setzten ein Fliegengitter ein, nachdem wir das Fenster neu gestrichen hatten. Außerdem haben wir neue Leisten an den Wänden montiert und den Bungalow neu gestrichen. Zuletzt verschönerten die neuen Gardinen einen vollständig sanierten Bungalow.

In den folgenden Tagen haben wir unter anderem die Fliegengitter in allen Bungalows erneuert und haben es geschafft, sämtliche Schülerbungalows mit Gardinen zu versehen. Außerdem legten wir an einigen anderen Stellen des Lagers und am Strand Hand an, so zum Beispiel im vorher sehr verstaubten Tischtennisraum, den wir gründlich gereinigt haben. Auch am Strand haben wir etwas für alle Volleyballfans getan indem wir mittels tagelanger Anstrengungen das Volleyballfeld entsteint haben.

Selbstverständlich haben wir nicht nur gearbeitet: Am Dienstag unternahmen wir eine gemeinsame Tageswanderung zum Kap Arkona. Im altertümlich anmutenden Fischerdorf Vitt legten wir eine Pause ein und genossen die wunderbare Aussicht und das schöne Wetter. Auch andere sportliche Aktivitäten wie Volleyball und Tischtennis kamen an den Nachmittagen zur Geltung. Als sich das Wetter nach den ersten Tagen gebessert hatte, konnten wir uns auch am Strand erholen und die Ostsee genießen.

Alles in allem hatten wir eine schöne Projektwoche, in der wir nicht nur gearbeitet haben sondern uns auch erholen konnten. Nicht nur unsere betreuenden Lehrer, Frau Dietrich und Frau Niziak, waren der Meinung, dass unserer Klasse das Projekt gut getan hat. Auch wir Schüler sind von dem Projekt sehr angetan und hatten eine schöne Zeit im Seelager Altenkirchen.

Maria Engels & Peter Unbehaun, 9/2

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