Schulaustausch mit Finnland und Frankreich

Sportschule "Lycee Albert Schweitzer" in Mulhouse

Sportschule "Sammon Keskuslukio" in Tampere

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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Die Ergebnisse des Austauschprogrammes

This project has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the information contained therein.
"Trotz einer aufwändigen und nicht immer einfachen Vorbereitung können wir am Ende auf ein gelungenes Projekt verweisen", so das Resümee von Frank Kahlmann. Der stellvertretende Schulleiter des Chemnitzer Sportgymnasiums weilte für eine Woche mit Schülern seiner Bildungseinrichtung in Tampere. Dort fand das von der EU geförderte Comenius-Projekt für Schulpartnerschaften, neben dem hiesigen Sportgymnasium
waren das französische Sportgymnasium "Lycee Albert Schweitzer" und das diesmal als Gastgeber fungierende finnische Sportgymnasium "Sammon Keskuslukio", seinen Abschluss. "Ich habe es auf keinen Fall bereut, dabei zu sein", bestätigt auch Philip Hanke. Der Basketballer zeigte sich "überrascht vom Umfang des Projektes". "Wir haben internationale Bekanntschaften gemacht und uns super
in einem Sprachmix aus deutsch, englisch und französisch verständigt", so der 17-Jährige. Johanna Wala fungierte in der Chemnitzer Partnerstadt als Reporterin und freute sich, durch "tägliches Schreiben und Reden in englisch" ihre Fremdsprachenkenntnisse anwenden zu können. "Man konnte schauen, was woanders so läuft. Es war eine gute Erfahrung mit vielen schönen Erlebnissen", bilanziert die 17-jährige Leichtathletin. Ähnlich äußerte sich Laure Fischer aus Mulhouse. "Wir haben viel gesehen, die finnische Kultur und das Essen kennen gelernt", freute sich die 17-Jährige, deren Großeltern aus Deutschland und der Schweiz stammen. Eija Tiisala-Heiskala, Schulleiterin des Sportgymnasiums Tampere, dankte zum Abschluss allen Beteiligten und wünschte sich eine "Fortsetzung der Partnerschaft".

Hier finden sie Informationen zum gelaufenen Austausch in Mulhouse

Artikel aus der » Freie Presse « am 24.03.2010

Eine Partnerschaft wächst
Sportgymnasiasten eine Woche lang in Mulhouse zu Gast
Liisa Hurskainen machte aus ihrer Begeisterung keinen Hehl. „Es war eine wunderbare Erfahrung. Mit den Chemnitzern kamen wir sprachlich besser zurecht als mit den Franzosen“, erzählte die finnische Volleyballerin, die mit 40 weiteren Sportschülern für eine Woche in Mulhouse weilte. Das französische    Sportgymnasium „Lycee Albert Schweitzer“ war Gastgeber der zweiten Etappe des von der Europäischen Union geförderten Comenius-Projekts zum Aufbau von Schulpartnerschaften, an dem neben dem Sportgymnasium „Sammon Keskuslukio“ aus Tampere auch  Schüler des Chemnitzer Sportgymnasiums beteiligt sind.  Alexander Graf, Schüler der hiesigen Bildungseinrichtung, schlug in die selbe Kerbe. „Es  war sehr schön. Ich konnte viele Erfahrungen sammeln und meine Englisch- Kenntnisse aus der Schule anwenden“, betonte der 15-jährige Basketballer. Die Trainingseinheiten bei einem französischen und US-amerikanischen Coach empfand er „anders und ziemlich intensiv“. Alexander musste mit seiner Mannschaft eine 69:76-Niederlage gegen die Franzosen einstecken, versprach aber „eine heiße Revanche im September“. Dann findet in Tampere das dritte Treffen im Rahmen der Schulpartnerschaft statt. Schwimmerin Anne Kerakisch, die zur 18-köpfigen Delegation des Chemnitzer Sportgymnasiums gehörte und in Mulhouse ihren 15. Geburtstag feierte, entdeckte „eine andere Wettkampfvorbereitung und Trainingsmethodik“ beim Training mit den finnischen Schwimmern. Nebenher besichtigten die Chemnitzer das Automobilmuseum in Mulhouse und statteten Straßburg und dem dortigen Europäischen Parlament einen Besuch ab. (owi) 

Hier finden sie Informationen zum gelaufenen Austausch in Chemnitz

Sportschüler der drei Städte treten dabei in Erfahrungsaustausch und trainieren und lernen gemeinsam. Die Schulleitung des Sportgymnasiums bedankt sich bei allen, die bei der Vorbereitung der Schulaustauschwoche geholfen haben.

Artikel aus der » Freie Presse « am 29.08.09

"Unser Antrag auf Fördermittel zum Aufbau von Schulpartnerschaften ist positiv beschieden worden“,erklärt Steffen Kamprad, Leiter des Chemnitzer Sportgymnasiums. Damit steht der Kooperation mit dem französischen Sportgymnasium „Lycee Albert Schweitzer“ in Mulhouse und dem Sportgymnasium „Sammon Keskuslukio“ in Tampere nichts mehr im Wege.
Bei Besuchen einer Chemnitzer Lehrerdelegation in den Partnerstädten (Dezember 2008 Tampere und Frühjahr 2009 Mulhouse) hatte man bereits ein gemeinsames pädagogisch-sportliches Konzept erarbeitet. Den Antrag reichte das hiesige Sportgymnasium als federführende Bildungsstätte beim Pädagogischen Austauschdienst ein. Nach eingehender Prüfung genehmigte die Bonner Einrichtung Fördermittel aus dem „Comenius-Programm“ der Europäischen Union. „Nun können wir unsere Pläne aus der Schublade holen“, freut sich Kamprad.
Schon im September präsentiert sich das Chemnitzer Sportgymnasium als erster Gastgeber für die Schulpartnerschaften. Rund 35 Gäste aus Mulhouse und Tampere, darunter Trainer, Lehrer und Schüler aus den Sportarten Basketball, Leichtathletik und Schwimmen, wollen die Partnerschaft mit Leben erfüllen. Jeder Tag wird mit einer gemeinsamen Unterrichtseinheit im Fach Englisch beginnen. Kaum Abstriche gibt es beim Training, das die Finnen und Franzosen zusammen mit den Chemnitzer Sportlern absolvieren werden. Bei Exkursionen lernen die Gäste außerdem Chemnitz und Dresden näher kennen. (owi)