Fußballer des Sportgymnasiums sind ZWEITER im Bundesfinale JtfO

Wir spielen Bundesfinale-Finale...

Als das den Sportlern unseres Sportgymnasiums bewusst wurde, huschte ein Lächeln über ihre Gesichter.

Im Vorfeld hatte man sich im Juni über den Gesamtsieg im Landesfinale an der Sportschule Leipzig die Teilnahme am Bundesfinale in Berlin gesichert. Mit einer Auswahl an Fußballspielern des Chemnitzer FC der U14- und U15-Mannschaften trat man am vergangenen Sonntag die Zugreise nach Berlin an. Direkt am Hauptbahnhof untergebracht, „genossen“ wir das Großstadtflair. Nach einem abendlichen Spaziergang entlang der Spree mit Blick auf den Fernsehturm und den Bundestag war die Vorfreude auf den Turnierbeginn am Montag groß.

Montag

In vier Staffeln wurden die Gruppensieger ermittelt. In unserer Gruppe D hatten wir 2x15 Minuten ein Kräftemessen auf den Nebenplätzen des Olympiaparks mit den Landessiegern aus Schleswig-Holstein (Endstand: 2:0), Niedersachsen (3:0) und Thüringen (1:1). Spielen mussten wir die Vorrunde auf Kunstrasen. Ziel war für uns, das Viertelfinale zu erreichen. Dass es dann sogar zum Gruppensieg gereicht hat, war umso schöner, denn jetzt durften wir endlich auch auf Naturrasen spielen, was nochmals zusätzliche Motivation gab. Am Nachmittag nutzten wir die Gelegenheit zu einem mannschaftsinternen Wettkampf im Escape-Center.

Dienstag

Als Dienstag dann die Zwischenrunde anstand, wurde die Spielzeit auf 2x20 Minuten erhöht. Im Viertelfinalspiel trafen wir dann auf die Vertretung aus Bremen, das Gymnasium Links der Weser. Aus einer diszipliniert und kompakt stehenden Abwehr heraus erarbeiteten wir uns Chance um Chance, nur ein Tor wollte nicht gelingen. Als wir uns schon moralisch auf ein Elfmeterschießen vorbereitet haben, rollte nochmals ein schneller Angriff über unsere linke Angriffsseite. Der Ball landete schließlich bei Franz Pawletta, der mit dem Schlusspfiff den umjubelten Siegtreffer erzielte.

Im anschließenden Halbfinale stand uns kein geringerer Gegner als die Vertretung von Berlin, mit dem Spielerensemble der Hertha BSC, gegenüber.

In einem packenden und jederzeit fair umkämpften Match stand nach 40 Minuten beim Stand von 0:0 noch kein Sieger fest. Das Elfmeterschießen musste die Entscheidung bringen. Nach dem die ersten fünf Schützen alle ihre Schüsse im Tor unterbringen konnten, ging das Rennen um den Einzug ins Finale im K.O.-System weiter. Hatte Chemnitz als vorlegendes Team den psychologischen Vorteil?

Am Ende mussten weitere drei Schützen die Entscheidung bringen. Beim achten Schuss der Berliner tauchte David Wunsch ins richtige Eck ab und hielt den Schuss. Riesig war der Jubel und die Mannschaft, die Trainer und die mitgereisten Fans (Eltern) aus dem Häuschen...

Die Freizeit am Nachmittag nutzten wir diesmal uns im Dungeon zu fürchten. EMMA, war sie bereit? Nach gruseligen und „erschreckenden“ Erlebnissen im Dunkel sind wir dann auch noch mit unseren grünen Landessiegerjacken zum Fashion-Killer Berlins verurteilt wurden.

Tag 3!

Das Bundesfinale-Finale stand an. Nach Pflicht und Kür an den Vortagen durften wir heute zum Schaulaufen im Juniorenstadion spielen. Unser Finalgegner kam aus Bayern und war mit Spielern vom FCB und 1860 München angereist.
In den ersten 15 Minuten konnten wir das Finale, welches über 2 x 35 Minuten gespielt wurde, offen gestalten. In dieser Zeit hatten wir mehr Ballbesitz, erarbeiteten uns Chancen, nur ein Treffer wollte in der Phase nicht gelingen. Danach zeigten die Bayern, warum sie im Finale standen! Mit schnellem Angriffsspiel überrollten sie uns förmlich. Konnte David Wunsch den ersten Schuss aufs Tor noch abwehren, war er bei Angriff zwei und drei machtlos. Kurz vor der Halbzeit erhöhten die Bayern durch einen rasanten Angriff über die rechte Seite sogar auf 3:0. Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann ausgeglichen. Roman Eppendorfer hielt die Abwehr zusammen, versuchte Angriffe einzuleiten und holte nach einem Eckball einen Strafstoß nach Foul an ihm heraus, den Fynn Seidel zum 1:3 Anschlusstreffer verwandelte. Gegen Ende schwanden nach einem starken Turnier unsere Kräfte gegen die schnellen Bayern und somit stellten sie Mitte der zweiten Halbzeit den 4:1 Endstand her. Für den Moment waren wir natürlich enttäuscht.

Festzuhalten ist, dass wir seit Jahren im Fußball zum Bundesfinale einen Medaillenrang erreicht haben und somit können alle stolz auf diesen zweiten Platz und diesen Erfolg sein.

Am Abend gab es beim COME TOGETHER in der Max-Schmeling-Halle bei der Siegerehrung, Show und Partymusik kein Halten mehr.

Mit dabei waren zum Bundesfinale 2017 in der WK III:
David Wunsch, Roman Eppendorfer, Hannes Fritz Friedrich, Nick Naumann, Tom Müller, Collin Glöckner, Christian Tallig, Fynn Seidel, Vincent Franke, Franz Pawletta, Luis Werrmann, Lennie Maeder, Tom Seidel, Kimi Gessinger, Maurice Scheunert

Betreuer: Herr Teibl, Frau Illing

U19 und U17 verlieren unglücklich Relegations-Hinspiele und erleben wohl die außergewöhnlichste Abitur-Zeugnisübergabe seit Bestehens des Sportgymnasiums

U19- und U17-Team kassieren trotz deutlichen Chancenplus knappe Niederlagen in der Relegation.

Trotz ordentlicher Leistungen in den Hinspielen der Relegation zur Junioren-Bundesliga Nord/Nordost mussten die Leistungsteams des Nachwuchsleistungszentrums knappe Niederlagen einstecken, haben aber dennoch am kommenden Wochenende alle Möglichkeiten den Aufstieg zu schaffen.

Knapp 300 Zuschauer waren am Samstagvormittag ins Chemnitzer Sportforum gekommen um das Hinspiel der B-Junioren-Relegation zur Junioren-Bundesliga zu sehen. Die Gastgeber waren von Beginn weg das aktivere Team, mussten sich aber nach 80 Minuten mit einer 1:2 (1:1)-Niederlagen gegen den Eimsbütteler TV abfinden. Bereits in den ersten 30 Minuten hatten die Wappler-Schützlinge mehrere guten Möglichkeiten in Führung zu gehen, doch gingen die jeweiligen Versuche von Sovago, Eckhardt und Tallig knapp vorbei oder konnten die Gäste im letzten Moment klären. Die Hansestädter nutzten nach 37 Minuten die erste Chance hingegen gleich zur Führung, als der Hamburger Dominik Akyol einen langen Ball per Dropkick im Chemnitzer Gehäuse unterbrachte. Die Chemnitzer zeigten sich aber wenig geschockt und gaben bereits drei Minuten später die passende Antwort: Valentino Schubert wurde bei einem Angriff im Strafraum zu Fall gebracht, Kapitän Erik Tallig verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum Ausgleich.

Nach dem Wechsel kamen die Gäste zunächst etwas besser in die Partie und nutzten nach 61 Minuten einen Standard zur erneuten Führung: Einen Freistoß aus halblinker Position verwerte der ETV-Spieler Johnson Joshua Kouame per Kopf zum 1:2. Die Gastgeber stemmten sich in der Folgezeit mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Doch erneut waren die Angriffe nicht von Erfolg gekrönt, sodass nach 80 Minuten eine knappe Niederlage zu Buche stand. Allerdings besitzen die Chemnitzer im Rückspiel am kommenden Samstag in Hamburg noch alle Möglichkeiten, das Ganze noch zu drehen. Sollten die Sachsen in der Hansestadt mit einem Tor Unterschied gewinnen, käme es dann zu einer Verlängerung, da die Auswärtstorregel in der Relegation keine Anwendung findet.

Am heutigen Sonntag musste die U19-Mannschaft im Hinspiel der Relegation ebenfalls eine knappe Niederlage hinnehmen. Bei tropischen Temperaturen im Wilhelm-Langrer-Stadion von Garbsen unterlagen die Himmelblauen äußerst unglücklich mit 0:1 (0:0). Dabei zeigten die Gäste vorallem in der zweiten Hälfte eine gute Partie, welche die Mannschaft für das Rückspiel am kommenden Sonntag positiv stimmt. 534 Zuschauer sahen im ersten Durchgang eine chancenarme Partie, welche in der 31. Spielminute durch eine krasse Fehlentscheidung entschieden wurde. Im Anschluss an einen Eckball hielt zunächst Wojciech Sadlowski mit einer großartigen Parade ein Kopfball der Havelser, den abgewehrten Ball drückte Brian Klein aus klarer Abseitsposition zum 1:0 über die Linie. Kurz vor der Pause hatte Fabian Schuch nach Eingabe von rechts die Möglichkeit zum Ausgleich, doch war die Direktabnahme nicht platziert genug, sodass der Keeper den Ball entschärfte.

Im zweiten Durchgang erhöhten die Chemnitzer das Tempo und hatten dadurch gute Möglichkeiten. Leon Gümpel aus 7 Metern schoss knapp drüber, Lukas Prasser mit einem Kopfball gefährlich aufs Tor konnte der TSV-Keeper halten, der eingewechselte Maximilian Molnar und Patryk Sadlowski schossen aus aussichtsreicher Position knapp daneben. Zudem verweigerte der Schiedsrichter bei einem klaren Foulspiel an Leon Gümpel sowie einem Handspiel der Gastgeber im Strafraum den Elfmeterpfiff, sodass es bei der unglücklichen 0:1-Niederlage blieb.

Trotz der Niederlage war der Glaube an den Aufstieg nach dem Spiel vorhanden, welcher durch eine zusätzliche Motivation für sieben Spieler noch etwas versüßt wurde. Auf Grund der Anreise am Samstag in den Norden, konnten die Abiturienten des Teams nicht an der feierlichen Zeugnisausgabe des Sportgymnasiums Chemnitz am gestrigen Samstag teilnehmen, sodass die Zeugnisausgabe spontan nach Havelse verlegt wurde. Daniela Illing, Lehrerin des Sportgymnasium Chemnitz, übergab zusammen mit Heiko Nowak, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, an die Spieler Killian Müller, Lukas John, Dominik Trommer, Leon Gümpel, Clemens und Lukas Prasser sowie Fabian Schuch die bestandenen Abiturzeugnisse im Anschluss an die Partie, zu denen wir recht herzlich gratulieren.

 

Daniela Illing

Unsere Fußballer erreichen das Bundesfinale

Am letzten Donnerstag nahm eine Auswahl von Fußballspielern der 7. und 8. Klassen des Sportgymnasiums am Landesfinale "Jugend trainiert für Olympia" in Leipzig an der Sportschule teil. Souverän schafften wir den Einzug ins Finale. Im Finale selbst gegen Plauen setzten sich nach einer torlosen ersten Halbzeit unsere Jungs dann in Halbzeit 2 mit 4:0 durch und feierten den Einzug ins Bundesfinale ohne Gegentor. Bemerkenswert deshalb, da wir verletzungsbedingt ohne Torhüter anreisen mussten und somit Feldspieler sich im Kasten abwechselten.
Zum Erfolg und somit zum Einzug ins Bundesfinale im September in Berlin trugen bei:


 
Felix Onischke, Luca Schädel, Max Winter, Josias Günnel, Moritz Wolf, Noah Baumann, Phillip Seifert, Oliver Bias, Sandro Yousif, Daniel Böttcher, Moritz Matthes
 
Daniela Schneider

Zurück