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Schultheater der Länder 2015 Forschendes Theater

Intro

In den Künsten wird seit einigen Jahren eine intensive Debatte zum Verhältnis von Kunst und Forschung geführt. Dabei geht es in weiten Teilen nicht (nur) um eine theoretische und strukturelle Verortung der beiden Felder, sondern um ein konzeptionelles und praktisches Ausloten möglicher Beziehungen entlang der Unterscheidung Forschung für, mit und in den Künsten. Unter einer Vielzahl unterschiedlichster Begriffe wie z.B. Künstlerische Forschung, Forschen mit Kunst, Kunst als Forschung oder kunstbasierte Forschung werden Projekte initiiert, die gezielt den Austausch zwischen Wissenschaft und Kunst bzw. wissenschaftlichen Forschungsmethoden und künstlerischer Praxis suchen und für neue Erkenntnisse fruchtbar machen.

Eine zentrale Idee innerhalb der Diskussion über künstlerische Forschung ist die Vorstellung, dass die beiden Felder Wissenschaft und Kunst durch jeweils unterschiedliche Formen der Welterschließung bzw. Erkenntnismodi gekennzeichnet sind, die aber nicht in einer hierarchischen Ordnung zueinander stehen, sondern als komplementär zueinander zu denken sind. Eine klare Grenzziehung zwischen Wissenschaft und Kunst erscheint in diesem Zusammenhang problematisch, weil sie auf traditionellen Zuschreibungen bestimmter Charakteristika fußen: »die Wissenschaften«, die durch Prinzipien wie Rationalität, Objektivierung oder Intersubjektivität geprägt sind, gegenüber »den Künsten«, die als autonome Zone zweckfrei agieren.

Im Diskurs der künstlerischen Forschung wird dagegen die grundlegende Gemeinsamkeit der beiden Felder betont, da Wissenschaft und Kunst in ihrem Wesen beide ein Erkenntnisinteresse verfolgen. In diesem Sinne scheint Kunst in einer bestimmten Logik immer schon Forschung zu sein. In dieser Allgemeinheit verbirgt sich allerdings auch die Gefahr mit einer Vielzahl von Begriffen unter dem Label »künstlerischer Forschung« vorschnell Analogien zu konstruieren, die zwar einer künstlerischen Praxis den »Glanz« wissenschaftlicher Forschung verleihen, letztlich aber bloß metaphorisch von Forschung sprechen.

Im gegenwärtigen Diskurs der künstlerischen Forschung wird dagegen beansprucht, Kunst als wissensgenerierende Praxis ernst zu nehmen und Kunst als Mittel der Forschung zu begreifen, mit dem originäres Wissen erzeugt werden kann. Die These lautet: »Künste können Erkenntnisse produzieren.« Damit ist in der Regel gemeint, dass die Künste ganz spezifische Erkenntnisse produzieren können, die ausschließlich mit oder in den Künsten generiert werden und eben nicht durch Prozesse oder Methoden der Wissenschaften gewonnen werden können. Im Rahmen der Fachtagung sollen der aktuelle Diskurs und die daraus entstandenen konzeptionellen Ansätze für die schulische Theaterarbeit reflektiert und fruchtbar gemacht werden. Wie und wann werden künstlerische Prozesse jenseits eines metaphorischen Sprachgebrauchs zu Forschungsprozessen – und wann wird Forschung im Rahmen von Schule künstlerisch?

Maximilian Weig, Vorstand BV.TS

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Reader zur Fachtagung

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