Schulsozialarbeit an der Oberschule Strehla









Schulsozialarbeit - Was ist das?



Ich stelle mich vor



Wer, Wann, Wo?



Angebote der Schulsozialarbeit



Aktuelles und Termine



Kontakt








zurück





















Schulsozialarbeit ist ein sehr komplexes und noch eher unbekanntes Arbeitsfeld und steht noch am Anfang seiner Entwicklung.
Schule und Sozialarbeit sind 2 unterschiedliche Systeme, die nun an einer Stelle gemeinsam handeln sollen.
Sozialarbeiter, die an Schulen arbeiten, werden als Schulsozialarbeiter bezeichnet.
Die Schulsozialarbeit wird bestimmt von den Grundprinzipien der Freiwilligkeit, Selbstbestimmung und Beteiligung junger Menschen.
Sie trägt dazu bei, Bildungsprozesse junger Menschen zu begleiten und zu unterstützen, Bildungsbenachteiligungen auszugleichen und die Zusammenarbeit mit anderen Bildungsakteuren wie Lehrern, Eltern, sonstigen Helfern zu fördern.
Die Schulsozialarbeit basiert auf den rechtlichen Grundlagen des Sozialgesetzbuches - Achtes Buch-Kinder- und Jugendhilfe.







zurück















"Ich finde, die beste Art Kindern Ratschläge zu geben ist die, herauszufinden, was sie wollen und Ihnen dann zu raten, genau dies zu tun."

Mein Name ist Maria Reichwald. Ich arbeite seit 1.12.2017 an der Oberschule Strehla als Schulsozialarbeiterin.
Ich bin 30 Jahre alt, ausgebildete Diplom - Sozialpädagogin und Systemischer Berater.
Ich bringe aus 10 Jahren Berufsvergangenheit in der stationären und ambulanten Jugendhilfe zahlreiche Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, ebenso auch Eltern, Lehrern und Ämtern, mit und freue mich auf das neue Aufgabenfeld in der Schule.
Ich arbeite systemisch, mir ist wichtig, einen neuen Blick auf Probleme und Konflikte zu werfen und gemeinsam mit den Beteiligten an Lösungen zu arbeiten.
Ich frage mich, was ein Kind davon hat, dass es die Dinge so tut, wie es Sie tut.
Ich frage mich, was ein Schüler braucht, um gut lernen zu können und wie wir dies bereitstellen können.
Ich meine, dass jeder einzelne Schüler seinen eigenen mehr oder weniger schweren Rucksack Tag für Tag mit in die Schule bringt und es Raum geben muss, um diesen Inhalt zu erleichtern.
Diesen Raum kann auch Schulsozialarbeit bieten.
Ich erlebe die Schüler als kompetent und voller Lösungen und Ideen und auch wenn es mal nicht so gut läuft, gibt es viele Ressourcen, die wieder geweckt und genutzt werden können.

zurück

















Schwerpunkt der Schulsozialarbeit liegt bei den Kindern und Jugendlichen in der Schule.
Besonders Schüler, die aufgrund sozialer Benachteiligungen oder individueller Einschränkungen auf besondere Unterstützung
angewiesen sind, nutzen das Angebot.
Ebenso arbeite ich auch mit der Schulleitung, den Lehrern und Eltern zusammen, berate oder vermittle.

Ich nutze die Räumlichkeit der Pyramide auf dem Schulhof.
Der Raum bietet genügend Platz für Einzelkontakte und ebenso Gruppenarbeit.
Außerdem ist die Pyramide für alle Schüler zentral gut erreichbar und bekannt.

Persönlich bin ich unter der Woche außer Montags in der Pyramide anzutreffen.
Außerdem bin ich in den Pausen teils im Schulgebäude oder auf dem Schulhof präsent.
Es besteht weiterhin die Möglichkeit, mich über einen Sorgenkasten neben dem Sekretariat zu erreichen.
Außerdem kann telefonisch und über E-Mail Kontakt aufgenommen werden.
Sollte ich nicht im Haus sein, so ist dies meist an meiner Tür erkenntlich oder im Sekretariat zu erfragen.





zurück
















Bausteine:



Individuelle Beratung (familiäre, persönliche, schulische Probleme)

Einzelfallhilfe (intensive Hilfe mit regelmäßigen Terminen und individueller Herangehensweise) z.B. bei
Schulschwierigkeiten: Schulverweigerung
Problemen bei der Persönlichkeitsentwicklung: Selbstwertgefühl, Angst, Beziehungsproblemen, Sucht oder Essstörungen
Konflikten im Elternhaus: Trennung, Scheidung, Gewalt, Regel- und Grenzverletzungen
Konflikten mit Mitschülern: Ausgrenzung, Mobbing, Bedrohung
Sozialen Auffälligkeiten: Aggression, Gewalt, Diebstahl, selbstverletzendes Verhalten.

Elternarbeit und Erziehungshilfe (vertraulich, Schweigepflicht, Beratung und Vermittlung)

Projekt- und Präventionsarbeit, Gruppenarbeit in Kleingruppen oder Klassen zu verschiedenen Themen Soziale Kompetenzen, Kommuniktion, Konfliktlösung, Freundschaft, Liebe und Sexualität, Mobbing, Klassenzusammenhalt, Sucht u.A.)

Freizeitpädagogische Angebote (besonders in der Ferienzeit, Angebote werden ausgehangen oder Schüler werden persönlich angesprochen)





zurück











Derzeit unterstütze ich den Schülerrat einmal pro Monat auf dem Weg zu einem selbstaktiven und selbstbewussten Team.
Dabei geht es um die Beteilung der Schüler und Ideenfindung, der Konzipierung, Vorstellung und Umsetzung rund um das Thema Schule, Schulalltag und Miteinander.
Die Schüler lernen Verantwortung zu übernehmen und für eigene Projekte vom ersten Gedanken an, bis hin zur Umsetzung, zu kämpfen.

Zwei Theaterstücke besuchen die Klassen 6-7 und die Klassen 8a und 8b im März 2018 in Riesa.
Organisiert wurden diese vom Träger "Sprungbrett e.V. Riesa".
Dabei handelt es sich um die Stücke "Alle Satt" (Thema Welthunger) und "Alkohölle" (Alkoholsucht).
Eine anschließende Nachbearbeitung der Themen wird durch den Schulsozialarbeiter angeboten.

Geplant ist ein Konzept des Sozialen Kompetenztrainings für die neuen 5.Klassen 2018 in Form von Angebotsbausteinen ICH-DU-WIR.
Soziale Kompetenz ist die Voraussetzung für Bildungserfolg an Schulen und einem guten Miteinander in der Klasse und Schule.
Wer sich wohl fühlt, der kann lernen. Eine Präsentation findet im Rahmen der Elternabende statt.


Bei der Erziehung muss man etwas aus dem Menschen herausbringen und nicht in ihn hinein."
Friedrich Fröbel



Seit Dezember 2017 arbeite ich an der Oberschule Strehla als Schulsozialarbeiterin. In den letzten Monaten durfte ich erleben, wie einzigartig sich jeder Schüler für sich mit seinen eigenen Gedanken, Fähigkeiten, Interessen, auch Ängsten und Sorgen im Schulgeschehen und Miteinander einbringt. Ebenso konnte ich beobachten, wie sehr verschieden in den Klassen mit den Themen Zusammenhalt, Respekt und Toleranz voreinander umgegangen wird und dass die Schüler jeglicher Klassenstufen noch viel Unterstützung bei der Bewältigung von Konflikten und der Bearbeitung von Vorurteilen benötigen. Im Schulalltag stehen die Schüler vor stets neuen Herausforderungen, an denen Sie wachsen können. Dabei suchen Sie auch Unterstützung. Ich mache es mir zur Aufgabe, beratend da zu sein, im Vordergrund für die Schüler mit ihren schulischen, familiären oder persönlichen Anliegen, die sie tagtäglich in ihrem Rucksack mit in die Schule bringen. Auch für die Lehrer habe ich ein offenes Ohr, führe Fallbesprechungen oder vermittle zwischen Schule und Familie. Ebenso gestalte ich präventive Angebote und Klassenprojekte zu Themen, die die Jugendlichen bewegen oder die in der Zusammenarbeit entstehen. Auch in Krisensituationen stehe ich zur Seite. Dabei geht es darum, die Kinder zu unterstützen, ihre eigenen Lösungen zu finden, selbst ihre Stärken und Schwächen kennen und lieben zu lernen und ein respektvolles und gewaltfreies Miteinander zu entwickeln. Die Schule soll ein sicherer Ort sein für die Schüler, denn nur wer sich wohl fühlt, der kann gut lernen. In den letzten 4 Monaten haben Schüler bereits aller Klassenstufen meinen Standort, die Pyramide auf dem Schulhof, aufgesucht und um Rat gefragt. Neben individuellen Einzelthemen wünschen Schüler auch Begleitung bei Konflikten untereinander oder sogar Angebote für die gesamte Klasse, um ihre Teamfähigkeit zu stärken. Neben den schulischen Räumlichkeiten werde ich auch das Gelände der Strehlaer Jugendherberge sowie die Räumlichkeiten des Jugendclubs für meine Angebote nutzen. Hierzu sind auch Schülerprojekte zur Umgestaltung angedacht. Folgend sehen Sie zwei Beispiele für Angebote der Schulsozialarbeit.

Das Soziale Kompetenztraining

Dies ist ein Angebotsbaustein, den ich für die Klassenstufe 5 entwickelt habe. Ich freue mich auf die Erfahrungen, die die Schüler und auch mich bereichern werden. Das Angebot besteht aus verschiedenen Modulen zu Themen, die die Schüler oft in Selbsterfahrung erleben, bearbeiten und reflektieren werden. Dabei kommt es auch zu Situationen, welche die Schüler aufwühlen können. Dies ist wichtig und förderlich. Themen des Trainings sind z.B. Kommunikation, Gruppenbildung, Selbstbewusstsein, Umgang mit Misserfolg, Vertrauen, Gefühle oder Konfliktmanagement.



Der Schülerrat

Als Instrument zur Beteiligung der Schüler im Schulalltag organisiere ich einmal monatlich den Schülerrat, in dem Vertreter jeder Klasse teilnehmen. Dabei ist das Ziel, Schülern mehr Verantwortung bei der Gestaltung eines für sie attraktiven Schulgeschehens zu übertragen und sie stark zu machen, sich eine Meinung zu bilden, zu hinterfragen, zu festigen und zu vertreten. Die Schüler erstellen einen Katalog mit Veränderungswünschen und gestalten dazu Konzepte und Präsentationen. Mit der Zeit soll der Schülerrat eigenverantwortlich durch die Jugendlichen moderiert und protokolliert werden.



Maria Reichwald
Sozialarbeiterin Oberschule Strehla

zurück















Maria Reichwald

Schulsozialarbeit Oberschule Strehla

Diplom - Sozialpädagogin, Systemischer Berater

Sprungbrett e.V.
Hafenstraße 2
01591 Riesa


Telefon: 0172/3157485

Mail: reichwald@sprungbrett-riesa.de




zurück