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07.10.2022
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Vertretungsplan

 

 

 

 

Gesellschaftswissenschaftliches Profil

Das gesellschaftswissenschaftliche Profil zeichnet in besonderer Weise seine Vielfalt und Breite aus, denn es vereint die thematisch facettenreichen Felder der Geschichte, Politik und Gemeinschaftskunde in sich. An der Humboldtschule verfügt das gesellschaftswissenschaftliche Profil zudem über einen schuleigenen Lehrplan, in dem das Fachkollegium innerhalb der oben genannten Felder eigene Schwerpunkte gelegt hat. Dies spiegelt sich bspw. in dem Lernbereich „Homo ludens – zur anthropologischen Bedeutung des Spielens“ wider, in dem der Geschichte sowie den verschiedenen Formen des Spielens nachgegangen wird und das eigene Spielen und Spielverhalten – auch am Computer – beobachtet und reflektiert sowie kleinere spielerische Experimente durchgeführt werden. Grundsätzlich stehen Themen im Zentrum, die gesellschaftspolitisch von besonderer Relevanz sind und wichtige Grundlagen für das Zusammenleben in einer demokratischen Gemeinschaft bilden. Das Fach leistet damit einen besonderen Beitrag zur Demokratiebildung. 

 

Aus diesem Grunde kommen überwiegend Arbeitsweisen und Methoden zur Anwendung, die die Selbstständigkeit und Reflexionsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler fördern. Dies geschieht nicht nur auf theoretischer, sondern auch auf praktischer Ebene, indem ein Schwerpunkt unserer Arbeit auf der Durchführung von Projekten bzw. projektförmigen Aufgaben liegt. Die Lernenden werden hier immer wieder dazu aufgefordert, im Rahmen des Lehrplans eigene Schwerpunkte auszuwählen, die sie dann forschend-entdeckend bearbeiten. In diesem Zuge vertiefen die Schülerinnen und Schüler Techniken und Kenntnisse in der Recherchedurchführung und entwickeln einen reflektierten und (quellen-)kritischen Umgang mit (neuen) Medien.

Indem Ergebnisse aus der unterrichtlichen Projektarbeit in die Gesellschaft zurückgetragen werden, machen die Lernenden zudem Selbstwirksamkeitserfahrungen und lernen, Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen. Unterstützt wird dieser Ansatz durch die Teilnahme der Humboldtschule an dem Programm „Lernen durch Engagement“ (seit dem Schuljahr 2021/22), in dessen Zentrum die Förderung des sozialen sowie gesellschaftlichen Engagements der Schülerinnen und Schüler steht. Indem die Schülerinnen und Schüler durch ihre Projekte aktiv-gestaltend partizipieren, übernehmen sie ihrerseits gesellschaftliche Verantwortung und können Selbstwirksamkeitserfahrungen machen – sie lernen, sich als wichtigen Teil Gesellschaft zu erfahren.

 

Fester Bestandteil des Profilfaches werden zukünftig auch Exkursionen (Museen, Institute, museale Einrichtungen etc.) sowie die Förderung der Zusammenarbeit mit externen Partnern (z.B. Vertretern aus den Medien etc.) sein, um möglichst Wechselwirkungen zwischen der schulischen und außerschulischen Lebenswelt zu erzeugen und damit die Bedeutsamkeit der in der Schule behandelten Themen deutlich werden zu lassen.

 

 

Der Lehrplan umfasst in den Klassen 8 bis 10 folgende Schwerpunktthemen:

 
Klasse 8
  • Geld und Geltung
  • Medien und Macht
  • Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit
 
Klasse 9/10
  • Pluralismus in der Gesellschaft und ethischer Grundkonsens
  • Formen (gesellschafts-)politischer Partizipation
  • Globalisierung gestalten
  • Homo ludens – zur anthropologischen Bedeutung des Spielens

Humboldtschule Gymnasium der Stadt Leipzig • Möbiusstraße 8 • 04317 Leipzig • 0341 217 85 60

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