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Londonfahrt der Jahrgangsstufe 10
Artikel-Nr.: 991 Datum: Thu, 21.09.2017
Ein Rückblick auf die Exkursionswoche vom 11. bis 17. Juni 2017.

Am Sonntag den 11. Juni fand sich gegen Abend eine große, aufgeregte Gruppe von (noch) Zehntklässlern, zugehörigen Eltern und Geschwistern sowie Lehrern auf dem Parkplatz vor unserer Schule ein.

Bepackt mit allen erdenklichen Koffern, Rucksäcken, aber auch Decken und Kissen machte sich die neugierige Schüler- Lehrer - Truppe bereit, die wohlverdiente Fahrt in die britische Hauptstadt anzutreten. Mit einer kleinen Verspätung, wie das so üblich ist, trudelte bald der große Reisebus ein und sammelte alles auf, was mit nach London sollte. Eine schnelle Verabschiedung noch von den Eltern und dann ging die ereignisreiche Fahrt auch schon los. Neben obligatorischen „Pinkelpausen“, Busfahrerwechsel, Grenzüberquerungen, nächtlichen Geburtstagsfeiern und einigen Gelegenheiten zum Lachen, gab es auch viele selbstmitgebrachte Snacks und ein wenig Schlaf für den ein oder anderen.

Am frühen Montagmorgen waren wir dann auch schon im wunderschönen französischen Calais am Hafen angelangt, wurden durch die Kontrolle geschleust und traten dann (zwar etwas müde aber angetrieben durch Neugier und Zucker) auch schon die Fahrt über den Kanal nach Dover an. Während einige den Wind in den Haaren und den Blick auf die Wellen genießen konnten, wünschten sich andere, Frankreich und England wären nicht durch ein Gewässer getrennt.
Umso glücklicher waren wir, als wir in Dover angelangt unsere Route in dem uns mittlerweile vertrauten Bus fortsetzten und auch das erste Mal Inselluft schnuppern durften.
Auf der etwa zweistündigen Fahrt nach Canterbury erzählte uns Frau Bechert mehr über die Region und es dauerte nicht lange, bis wir sie mit eigenen Augen erkunden und uns etwas die Beine vertreten konnten. Einige nutzten diese Gelegenheit, um die „Cathedral of Christ Church“ zu besichtigen, andere schlenderten durch die kleinen, rustikalen Gassen, „shoppten sich schon mal ein“ für London oder verbrachten die englische „Tea time“ in den kleinen gemütlichen Cafés, welche an jedem Eckchen aufzufinden waren.
Nach unserem ersten Eindruck von England machten wir uns zu unserem Hauptziel, Bromley, auf, wo uns auch schon die Gastfamilien erwarteten. Nach einer kleinen Stärkung und Dusche fielen wir todmüde in unsere Betten, die unsere Gasteltern alle sorgsam für uns bereitgestellt hatten.

Gut ausgeschlafen und vom Frühstück gestärkt, starteten dann alle Leipziger am Dienstagmorgen mit unserem Reisebus in die Londoner Innenstadt, um die ersten drei Stunden Sprachschule zu bewältigen, welche sich als äußerst interessant und vor allem leichter als befürchtet herausstellte.
Nichtsdestotrotz ist gegen einen kleinen Snack auf der berühmten Oxford Street nichts einzuwenden, und nachdem wir uns alle gestärkt hatten ging es auch schon auf zum nächsten Event, einer Sightseeing-Tour. Wer plant eine Sightseeing-Tour in London zu bestreiten, sollte sich den Namen Trudy merken. So hieß unser Tourguide, die uns London spannend und sehr amüsant näherbrachte. Sie zeigte uns mit viel Euphorie, Spaß und Spiel die Londoner Innenstadt und wir konnten unter anderem die Westminster Abbey, Milenium Footbridge und St. Patrick’s Cathedral bestaunen und fotografieren. Highlight der Tour und auch des Tages war aber das zufällige Sichten der Herzogin Kate auf einer Kreuzung nahe dem Buckingham Palace- wenn das kein ereignisreicher Tag war!
Der Mittwoch startete ebenfalls mit einer langen Einheit Sprachunterricht, danach war für den Rest des Tages Freizeit angesagt. Während einige London zu Fuß erkundeten und zum Beispiel Camden Town und Market oder die King’s Cross Station besuchten, begaben sich andere auf eine Führung durch das London Dungeon oder sahen dem Ganzen hoch oben vom London Eye aus zu. Am frühen Abend trafen sich dann alle wieder erschöpft aber dennoch gut gelaunt am Fuße des London Eyes, um von dort aus mit dem Reisebus die Heimreise zu den Gastfamilien anzutreten. Bedingt durch die abendliche rush-hour Londons kamen wir dann verspätet und total ermüdet bei unseren Gastfamilien an, wo alle sich wieder freiwillig nach dem Essen in die Betten begaben.

Als hätten wir nicht schon genug Stau in dieser Woche erlebt, bewegte sich auch am Donnerstagmorgen der Verkehr nur sehr langsam und dann blieb unser großer Bus auch noch in einer Nebenstraße, die uns eigentliche einen schnelleren Weg ins Herzen Londons versprach, stecken. Unser Busfahrer meisterte die Situation aber schließlich, nachdem Frau Sommerer genug Fotos geschossen hatte, souverän. Und wie zum Dank passierten wir dann auf unserer Weiterfahrt in Greenwich die Queen, welche direkt an unserem Bus vorbeichauffiert wurde. Auch wenn das natürlich die Stimmung im Bus erheblich anheizte, ausfallen lassen mussten wir durch den Umweg die ursprünglich am Nachmittag geplante Fahrt nach Windsor trotzdem.
Ein Programmpunkt, den wir allerdings sehr wohl abhaken konnten, war dem berühmten Tower of London und den Kronjuwelen einen Besuch abzustatten. Den Nachmittag nun frei, hatten wir etwas Zeit, noch ein bisschen durch London zu schlendern- viele besuchten beispielsweise das Tate Modern Art Museum, bevor sich alle wieder vor dem London Eye versammelten.

Nach der letzten Nacht bei unserer Gastfamilie war es auch schon Freitagfrüh, Zeit „Goodbye“ zu sagen. Nachdem wir alle nochmal fleißig in der Sprachschule mitgearbeitet und unsere Zertifikate erhalten hatten, bekamen wir nochmal den ganzen Nachmittag Zeit, London zu besichtigen, erforschen und leer zu shoppen.
Wieder an unserem gewohnten Treffpunkt erwartete uns unser Bus mitsamt Koffern, und mit neuen Erfahrungen und Erinnerungen im Gepäck machten wir uns auch schon wieder Richtung Heimat auf.

Wir möchten uns an dieser Stelle im Namen aller Schüler der jetzigen Klassenstufe 11 bei unseren begleitenden Lehrern Frau Sommerer, Frau Winkler, Frau Cyba, Frau Bechert, Herrn Buchner und unseren Busfahrern, die immer einen kühlen Kopf behalten haben, bedanken.
Die vielleicht schönste Klassenfahrt wäre schließlich ohne sie nicht denkbar gewesen!

Josephine Fechner und Madeleine Baer (11/1)

 

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