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Ein frohes Osterfest und erholsame Osterferien
Artikel-Nr.: 1044 Datum: Thu, 18.04.2019

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrern und Freunden unserer Schule erholsame und fröhliche Feiertage.

Während im vergangenen Jahr bereits am 31.03. der erste Frühlingsvollmond beobachtet werden konnte, lässt er sich in diesem Jahr bis zum 18.04. Zeit. Deshalb liegt das diesjährige Osterfest (Ostersonntag am 21.4.) fast auf dem letztmöglichen Datum (25.4.) überhaupt.


Denn genau dieser erste Frühlingsvollmond im Jahr markiert das Datum für den Beginn des Osterfestes.
Der Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond ist der Ostersonntag. Aus ihm berechnen sich weitere Höhepunkte des Christentums, z.B. das Pfingstfest, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam. Auch das diesjährige Ende der Faschingszeit lag auf einem sehr späten Termin, weil der Aschermittwoch ebenfalls aus dem Ostersonntag berechnet wird.

Mehr zum Algorithmus, wie das Osterdatum berechnet werden kann erfährt man z.B. durch die Gaußsche Osterformel.

Hier (und unter vielen anderen Quellen) erfahrt ihr auch mehr zur Geschichte des Osterfestes und des Osterhasen.

Mit dem Osterfest verbinden die Menschen auch die Sehnsucht nach dem Ende der kalten Jahreszeit und beobachten interessiert das Erwachen der Natur, wie es Johann Wolfgang von Goethe um 1800 als "Osterspaziergang" in sein Werk Faust I einbettete.

Hier das Jahr eingeben:

 

Vor dem Tor (Osterspaziergang)

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen,
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

J. W. v. Goethe, (Faust I)

 

fm

 

 
 
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