aktualisiert: 20.04.2018 Homepage Schule Projekte GTA/AGs/Fördern Datum: Sun, 22.04.2018
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Artikel-Nr.: 1005 Datum: Thu, 15.03.2018
Unser Gymnasium bietet allen Schülern die Teilnahme an verschieden Wettbewerben an. Für diese muss man nicht unbedingt sportlich sein, sondern es gibt auch einige, bei denen man Köpfchen haben sollte.

So auch die Wettbewerbe im naturwissenschaftlichen Teil – den Mathe-, Chemie-, und Physik-Olympiaden. Viele ergreifen diese als Chance, eine zusätzliche gute Note im jeweiligen Fach zu bekommen. Da die erste Stufe immer als „Hausaufgabe“ zu erledigen ist, kann man alle möglichen Mittel zur Lösung der Aufgaben nutzen (wie z.B. Internet). Somit ist es eine einfache Methode, sein Zeugnis mit etwas Fleiß zu verbessern.

Auch ich habe diese Möglichkeit genutzt und habe an der ersten Stufe der Physik-Olympiade teilgenommen. Anders wie bei der Chemie-Olympiade, an der sehr viele teilnahmen, war ich aus meiner Klasse leider der Einzige. Umso leichter war es jedoch, in die nächste Stufe zu kommen, da meine Konkurrenz sehr gering war. Die 2. Stufe fand am 07.03. in der Leipziger Uni statt. Glücklicherweise war dies ein Mittwoch und deshalb war ich für diesen Tag von der Schule freigestellt. Gut für mich, schlecht für meine derzeitige Banknachbarin, die den Matheunterricht ohne mich bestreiten musste. Die Klausur der 2. Stufe wurde dann in einem Hörsaal der Uni geschrieben. Uns blieben 2,5 Stunden um drei Aufgaben zu lösen. Anders wie bei der Mathe-Olympiade gab es auch eine experimentelle Aufgabe. Für diese wurde man in ein Experimentierzimmer begleitet und hatte dort eine halbe Stunde für das Experiment Zeit. Ebenfalls anders wie bei den Mathe-Olympiaden war, dass man Tafelwerk und Taschenrechner nutzen durfte. Gäbe es keine Aufsicht, hätte man außerdem beim Vordermann abschreiben konnte, da es keine Sitzordnung gab und in einem Hörsaal die Sitzreihen versetzt erhöht sind. Nach der Klausur gab es Mittagessen und anschließend einen physikalischen Vortrag. Dieser Vortrag dauerte zwei Stunden, aber er hätte ruhig länger dauern können. Es war nämlich kein Vortrag in dem jemand über ewig lange Geschichten und Formeln redet, sondern es war ein experimenteller Vortrag. Um genau zu sein, waren es zwei Physiker, einer redete und erklärte, der andere führte die Experimente durch. Es ging in allen Experimenten um Magnetismus und seine Anwendungen. So wurden Eisenringe durch den Raum geschleudert, Elektronen beschleunigt, Polarlichter nachgestellt, sowie umweltfreundliche Elektromotoren, Magnetschwebebahnen, Hyperloops und magnetohydrodynamische Antriebe gezeigt und deren Funktionsweise erklärt. Zum Schluss gab es noch eine Preisverleihung für die, die es weiter in die 3. Stufe geschafft haben. Ich bin weitergekommen, die 3. Stufe findet an einem Samstag in Chemnitz statt. Diesmal ist es gut für meine derzeitige Banknachbarin (wegen Mathe), aber nicht so gut für mich, da ich einen meiner freien Tage dafür „opfern“ muss, mach ich aber gerne.

Ich würde mich freuen, wenn ich bei der Physik-Olympiade nächstes Schuljahr nicht mehr der Einzige bin, der unsere Schule vertritt. Denn ich denke, die Teilnahme an den weiteren Stufen der Olympiaden erfreut nicht nur eure Lehrer.

Samuel Dürrschmidt
Klasse 9a

 

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