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Ein Menschenrecht für Anne
Artikel-Nr.: 1031 Datum: Tue, 18.12.2018

Von Anne Frank haben wir alle schon gehört. Doch wer genau war Anne Frank? Und was hat dieses jüdische Mädchen, das sich zwei Jahre lang im Hinterhaus der ehemaligen Firma ihres Vaters in Amsterdam verstecken musste, mit uns zu tun? Wie kam es dazu, dass der Terror der Judenvernichtung sich in Deutschland ausbreiten konnte? Kann sich die Geschichte wiederholen? Sind solche Grausamkeiten, wie sie sich während der Nazizeit abspielten, auch heute noch möglich?


Fragen über Fragen, die wir hatten, als wir uns auf den Projekttag „Ein Menschenrecht für Anne“, veranstaltet vom Theater Scheselong aus Berlin, im Deutschunterricht vorbereiteten.

Als wir die Aula am 3. Dezember betraten, lief uns ein kalter Schauer über den Rücken, prangte dort doch eine riesige Hakenkreuzflagge.
Als das Theaterstück beginnt, das einen Einblick in das Leben Anne Franks und ihrer Mitbewohner im Hinterhausversteck geben soll, werden wir konfrontiert mit lauten Ausrufen wie „Du musst einen Judenstern tragen!“ oder „Du darfst nicht mehr ins Kino gehen!“. Wir sind alle ziemlich erschrocken darüber, wie wir angebrüllt werden, vor allem aber gespannt, was noch alles passieren wird. Wir werden zu einem Teil der Geschichte.
Die beiden jungen Schauspielerinnen wechseln ständig ihre Rollen, sind einmal die verliebte, lustige und lebenshungrige Anne, im nächsten Moment das traurige, enttäuschte und unglückliche Mädchen, dann wieder Annes Schwester Margot. Gespannt verfolgen wir, wie der Alltag abläuft, wie man versucht, ein normales Leben aufrecht zu erhalten, wie sich die Lage aber immer mehr zuspitzt. Man hungert, kämpft gegen Krankheiten, streitet und liebt sich.
Am Schluss wird das Versteck von der Polizei entdeckt. Vom Erzähler erfahren wir, dass Anne ins KZ Bergen-Belsen verschleppt wird und dort, ebenso wie ihre Schwester und Mutter, ums Leben kommt.
Nach einer kurzen Pause werden wir zur Diskussion aufgefordert und dürfen unsere Fragen stellen.
Der anschließende Workshop vertieft die Themen und veranlasst uns, über Extremismus, über Ausgrenzung, über Mobbing, Fremdenhass und Vorurteile nachzudenken.
Ein gelungener Projekttag, an dem Schule mal etwas anders ablief, an dem wir viel gelernt haben: über die Geschichte und über uns selbst.

Hoffentlich können noch viele Schüler dieses Projekt erleben.

Klasse 8c

 

 
 
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