Gustav-Hertz-Gymnasium
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Das Gymnasium im Osten von Leipzig
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Austausch2019

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Schüleraustausch die 19.

Zum neunzehnten Mal hieß es wieder “Bienvenue à Leipzig“. Am Mittwoch, dem 27.März kamen unsere französischen Gäste um 19.00 Uhr mit dem Zug in Leipzig an. Nach einer 8-stündigen Zugfahrt waren sie dementsprechend auch erschöpft, und die erste Begegnung fiel eher müde als freudig aus. Auch wir Deutschen waren mit unseren Nerven jetzt schon am Ende, weil wir so etwas Aufregendes noch nie getan hatten – bis auf einige Schüler aus der neunten Klasse, die ein zweites Mal an dem Austausch teilnahmen. Als sich alle Franzosen voneinander verabschiedet haben, ging es nach Hause – und damit sollte eine Woche voller Spaß, Erfahrungen und vielleicht auch Heimweh starten. Am ersten Abend blieb nicht viel Zeit zum Reden, denn die französischen Schüler waren sehr müde und noch schüchtern uns gegenüber.
Am nächsten Tag hieß es nicht entspannen, sondern alle Schüler – sowohl deutsche als auch französische – mussten in die Schule. Die Franzosen gingen von dort aus in die Stadt, wo sie ihren Tag bei einer Stadtführung, im Museum „Runde Ecke“ sowie im Stadtgeschichtlichen Museum verbrachten. Am Nachmittag holten wir sie aus der Stadt ab und gingen in einer großen Gruppe in die Höfe am Brühl, da es sehr geregnet hatte und wir keine Lust hatten, nass zu werden. Als wir am Abend schließlich nach Hause gingen, zeigte sich schon da die Müdigkeit bei uns und die Woche hatte gerademal angefangen. Doch am nächsten Tag war dann jeder hellwach, denn es ging nach Berlin. Darauf freuten sich nicht nur die Franzosen, sondern auch wir. Nachdem wir zwei Stunden mit dem Bus gefahren sind, kamen wir gegen 09:30 Uhr in Berlin an und schon begann unsere Stadtrundfahrt. Wir besuchten das Brandenburger Tor, den Reichstag und die Berliner Siegessäule. Dort wurden dann viel Fotos für Zuhause geschossen. Ab 13.00 Uhr hatten wir dann Freizeit. Diese verbrachten wir damit, uns ein wenig auszuruhen und zum Mittagessen. Danach ging es weiter zum Checkpoint Charlie. Dort durften wir uns in Gruppen allein umsehen und Souvenire kaufen. Viele von uns informierten sich aber nicht geschichtlich, sondern gingen in eines der umliegenden Cafés oder Fast-Food-Ketten. Als wir uns wieder am Bus trafen, hatten die meisten etwas Kleines aus einem der vielen Souvenirläden gekauft. Und damit war unser Tag in Berlin auch schon wieder zu Ende und es hieß „Hoch die Hände! Wochenende!“. Das Wochenende konnten alle Schüler individuell gestalten. Einige von uns gingen mit ihren Gastschülern auf das Völkerschlachtdenkmal und es war ein richtig tolles Erlebnis für die Franzosen. Am Sonntag konnten sich alle nochmal ein bisschen entspannen, bis es den nächsten Tag mit dem stressigen Programm weitergehen sollte. Am nächsten Tag stand der Besuch des Zoos auf dem Programm. Dort konnten wir uns in Gruppen bewegen und den Zoo erkunden. Als wir am Abend wieder nach Hause kamen, merkte man nun wirklich allen an, dass sie mit ihren Kräften am Ende waren. Am nächsten und letzten Tag machten die französischen Schüler eine MDR-Studioführung und fuhren anschließend mit der Bahn ins Paunsdorf Center. Dabei gingen zwei Handys der Franzosen verloren, doch beide konnten glücklicherweise wiedergefunden werden. Als krönenden Abschluss gingen wir in die Sachsentherme und ließen den letzten Abend ausklingen. Und dann hieß es auch schon so gut wie Abschied nehmen. Am Mittwoch fuhren wir unsere Austauschschüler früh zum Hauptbahnhof und verabschiedeten uns von ihnen. Es flossen einige Tränen und wir umarmten uns lange bis es dann mit dem Zug wieder nach Hause ging. Obwohl die meisten darüber sehr traurig waren, war man insgeheim jedoch glücklich, wieder seinen gewohnten Alltag zu haben.
Dieser Austausch war eine wundervolle Erfahrung, und wir legen es jedem Schüler, der als Zweitsprache Französisch gewählt hat, ans Herz, den Austausch mitzumachen.
Julia und Annik, 8/1
     
 
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