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Salute Organon

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Artikel erstellt am : 30.01..2014

Und was passiert dann?  - "Salute, Organon!" geht der Sache auf den Grund


Organspende ist ein viel diskutiertes Thema, das mit diversen Berichten und  Skandalen auf sich aufmerksam macht. Aber macht man sich deshalb über das Thema Organspende Gedanken? – Sicherlich die Wenigsten und erst recht nicht Schüler in der zehnten Klasse. Doch da Organspende ein wichtiges Thema in der heutigen Gesellschaft darstellt, ist es wichtig, dass man sich informiert und entscheidet, was mit seinen eigenen Organen passieren soll.

Anstöße für diese Entscheidung gibt in der Schule der Ethikunterricht. Das ist natürlich nicht ausreichend, um eine Entscheidung zu treffen, da viele Argumente für und gegen Organspende sprechen. Um weitere Informationen zu erhalten und auch Meinungen zu erfahren, nutzte die Jahrgangsstufe 10 die Kinoinstallation "Salute, Organon" in der Schaubühne Lindenfels.

Die Installation von Carsten Ludwig und René Liebert ging dem ethischen Für und Wider des Themas Organspende nach und ging dabei auf viele Aspekte ein.  Eine alte Fabrikhalle dient als Vorführungsaal; drin befinden sich im vorderen Teil mehre Leinwände: zwei spitzzulaufende, tiefhängende Paneele, die die Sicht auf eine weitere große Leinwand versperren, die als Hintergrund dient.  
Auf den vorderen Paneelen spielte sich der Hauptteil der Inszenierung statt: Gesprächen mit verschiedensten Leuten, wie Organtransplantierten, Angehörigen, Ärzten und Geisteswissenschaftlern, die ihre Schicksale,  ihre Meinungen zur Organspende und ihre Erfahrungen mit Organspende schilderten während im Hintergrund stumme Szenen aus den Wohnungen der Interviewten oder aus einem Krankenhaus liefen.

Aber nicht nur die persönliche oder auch religiöse Seite der Organspende spielte eine Rolle in "Salute, Organon!". Auch gingen die Konzepteure auf die medizinische Seite ein. So wurde erklärt, wie man zum Beispiel den Hirntod feststellt und was es überhaupt bedeutet hirntot zu sein.  

Die Kinoinstallation soll und kann einem nicht die Entscheidung abnehmen, was mit den Organen nach dem Tod geschehen soll, aber sie regt zum Nachdenken an. Denn man darf nicht vergessen, dass alle Entscheidungen Folgen haben.  
-Amèlie Fromm-

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