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Einmal Minister sein

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Artikel erstellt am : 28.11.2013

Einmal selbst Minister sein

Vom 03.10.2013 bis zum 06.10.2013 nahmen 7 Schüler der Klassenstufe 11 an dem Simulationsspiel "POL&IS" im Rahmen der Leipziger Messe Modell-Hobby-Spiel.
POL&IS ist ein komplexes Arbeitsseminar und runden- und rollenbasierte Simulation, hinter dem ein Modell, das die Vereinten Nationen und Internationale Beziehungen abbildet steht. Das Ziel ist es einen Einblick hinter die Kulissen der Weltpolitik zu bekommen, Konflikte zu erkennen und diese zu lösen.

Zu Beginn wurden also die Teilnehmer (insgesamt ca. 20 aus Leipziger Schulen) in verschiedene Regionen wie zum Beispiel Südamerika, Ozeanien oder Indien aufgeteilt. In jeder Region mussten zwei Teilnehmer eingeteilt sein, einmal der Staats- und Regierungschef und einmal der Wirtschaft- und Umweltminister. Des Weiteren gab es eine Rolle als Vertreter(in) der NGO und Greenpeace zu verteilen.
Nachdem dies geschehen war, konnte die Simulation beginnen. Der erste Tag verlief sehr schleppend, da zuerst alle in die Regeln des Spiels eingeführt werden mussten, doch die kommenden Tage wurden zunehmend spannender. Bei verschiedenen Konferenzen, im direkten Gespräch zwischen einzelnen Regionen und in innerstaatlichen Besprechungen wurden individuelle Lösungsansätze mit unterschiedlichen Konsequenzen für Probleme wie Ressourcenknappheit, Piraterie, Migration, Globalisierung, Terrorismus, soziale Gerechtigkeit oder Umweltschutz gesucht und besprochen. Zum Beispiel war die Ressourcenknappheit der Agrargüter besonders in Afrika und Indien ein großes Problem. So haben alle Regionen versucht durch verschiedene Wirtschaftsverträge dieses Defizit auszugleichen. Dies gelang, so dass am Ende kaum an Agrargütern in Indien und Afrika fehlte. Dabei muss einem natürlich immer klar bleiben, dass alles nur eine Simulation ist und in Wirklichkeit keins der oben genannten Probleme so einfach wie bei POL&IS zu beseitigen wäre.

Dennoch kann man sagen, dass alle viel gelernt haben und vor allem einen guten Einblick in die aktuelle Weltpolitik bekommen haben. Das was wohl allen im Gedächtnis bleiben wird, ist die Tatsache, dass eigentlich niemand auf der Welt hungern müsste, da es einen Überschuss an Agrargütern gibt. Leider kann man dieses Überschuss nicht so einfach wie während des Spiels aufteilen. Denn dies geschah meist durch Spenden von Europa und Nordamerika, die im "echten
Leben" wahrscheinlich niemals einfach so etwas ohne Gegenleistung verschenkte hätten.
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