In der ersten Woche nach den Herbstferien begaben sich mehr als 100 Schüler und 8 Lehrer unserer 9. Klassen auf Klassenfahrt ins Sporthotel Euroville nach Naumburg nach Sachsen-Anhalt. Diese Fahrt sollte ein kleiner Trost für das ausgefallenen Skilager der 8. Klassen für uns sein.

Nachdem sich die Schüler noch in der Schule getestet hatten, ging es in die drei Busse und auf die 3-stündige Fahrt nach Naumburg.

Dort angekommen, hieß es erstmal Betten machen!

Die Schüler hatten ungefähr eine Stunde Zeit, um sich einzurichten. Die Klassen 9b und 9d waren jeweils im Haupthaus untergebracht, während die Klassen 9a und 9c in zwei der 5 umliegenden Nebenhäuser mit solch wohlklingenden Namen wie „British House“ nächtigten.

Nun ging es für unsere Klasse 9 a erst einmal in das Zentrum Naumburgs, welches wir nach ca. 40 Minuten Fußmarsch erreichten. 2 ½ Stunden hatten wir dort Zeit, die Stadt frei zu erkunden, während sich unsere Lehrer zur Taktikbesprechung in ein Café am Markt zurückzogen.

In der Zwischenzeit trudelten so langsam auch die anderen Klassen in Zentrum der Stadt ein.

Nach der wohlverdienten Freizeit ging es zu Fuß wieder zurück und es hieß: Auf ins Hotel und dann Sachen gepackt fürs Erlebnisbad!

Der Besuch des Sport- und Freizeitbades „Bulabana“ war eine der spaßigsten Tätigkeiten für die Schüler und Schülerinnen unseres Gymnasiums.

Sie konnten sich drei Stunden lang beim Bahnen schwimmen und Rutschen testen auspowern.

Danach ging es direkt zum Abendbrot ins nahe Hotel. Auf der Karte stand ein Drei-Gänge-Buffet, welches ein bisschen mager ausfiel, aber die Bäuche immerhin füllte. Am Abend war dann individuelle Freizeit angesagt: Spiele oder Tischtennis spielen, Filme gucken oder mit Freuden Zeit verbringen. 22 Uhr mussten allerdings alle in ihren Kojen liegen.

Der nächste Morgen verlief sehr strikt. Aufstehen war um 6:30 Uhr, für einige Schüler mehr gewöhnungsbedürftig als für andere. Punkt sieben Uhr war dann das Frühstück bestellt. Es gab wie am Abend zuvor ein Buffet, mit Brötchen, Müsli und allerlei anderem Essen.

Währenddessen begann es draußen zu regnen und da ein Stadtrundgang mit anschließender Domführung geplant war, hieß es: Warm anziehen und Regenschirm mitbringen! Im Regen ging es dann wieder zu Fuß in die Stadt. Dort angekommen, die meisten waren schon stark durchnässt, machten sich einige Schüler erstmal auf die Suche nach einem Regenschirm oder wenigstens einem Cape. Die Touristeninformation versorgte die Schüler und Lehrer daraufhin freundlicherweise mit ein paar Regencapes. Der Stadtrundgang konnte losgehen, es goss wie aus Kannen! Nach dem einstündigen Rundgang durch die Pfützen der Stadt und der abermals einstündigen Führung durch den kalten Naumburger Dom, welcher nebenbei bemerkt UNESCO-Weltkulturerbe ist, waren alle so durchnässt, dass kurzerhand durch unsere Lehrer die Entscheidung getroffen wurde, mit dem Linien-Bus zum Hotel zurückzufahren. Die Schüler konnten sich zum Mittag aus einem nahegelegenen Supermarkt etwas zu essen holen und die Anderen mussten im Warmen erst mal alle Sachen wechseln.

Ab 13 Uhr ging es dann in die hoteleigene Dreifelder-Halle, wo die Schülerinnen und Schüler sich den ganzen Nachmittag unter Anleitung von Herrn Dörnbrack und Herrn Breuer mit Volleyball oder Fußball beschäftigen konnten. Für wen das nichts war, der konnte ins Fitnessstudio gehen oder auf die Bowlingbahn.

Am Abend gab es lecker Burger, welche man sich selbst je nach Belieben belegen konnte.

Danach war dann Tischtennis, Skat, Fußball schauen, Film sehen oder jedem selbst überlassen, was er oder sie den restlichen Abend anstellen wollten. Aber um 22 Uhr ging’s dann ab ins Bett!

Am dritten Tag des Aufenthaltes stand nur noch eines auf dem Plan: Das Packen und Saubermachen! Nach dem Frühstück kamen dann schon pünktlich 10 Uhr unsere drei Busse. Kurz vor Dresden-Altstadt mussten wir die A 4 verlassen, es gab einen mächtigen Stau, so erreichten wir dann durch die Dresdner Heide doch noch pünktlich Großröhrsdorf. Hier erfolgte noch einmal der Corona-Test für alle und es ging zurück nach Hause, am Abend wartete dann schon das nächste Event: Der Herbstball in der Hofe-Scheune in Bretnig.

Ein Bericht von Emilio Märten, 9a.