Kennenlernfahrt der fünften Klassen

Ein Bericht von Maya Hoffmeister (5b)

Am Mittwoch, dem 18. September 2019, fuhren alle fünften Klassen des Schuljahres 2019/2020 auf eine Kennenlernfahrt in das KiEZ nach Sebnitz.

Es begleiteten fünf Lehrer die Schüler bei der Klassenfahrt. Diese heißen Frau Kummer, Klassenlehrerin der 5a, und Frau Pilz, Klassenlehrerin der 5b. Frau Lindemann war für die 5c und Herr Brendler für die 5d zuständig. Deutschlehrer Herr Schlegel guckte bei allen Klassen mal vorbei.

Am Morgen des Mittwochs versammelten sich alle Schüler und Lehrer fröhlich und aufgeregt auf dem Schulhof des Ferdinand-Sauerbruch-Gymnasiums. Nachdem sich alle zusammengefunden hatten, gingen wir zur Bushaltestelle, an der schon zwei Busse warteten. Die meisten Kinder hatten Reisetaschen für drei Wochen gepackt und es war schwer, sie alle in die Busse hineinzubekommen. Aber die starken Lehrer schafften es. Dann ging die Fahrt in das Schullandheim nach Sebnitz los. Im ersten Bus saßen die Klassen 5a und 5b, in dem zweiten Bus fuhren die Klassen 5c und 5d. Nachdem sie angekommen waren, ging es in die Cafeteria und alle warteten auf das Signal, dass sie in ihre Zimmer durften. In dieser langen Wartezeit wurde das Grundstück erkundet. Dort gab es viel zu sehen, zum Beispiel eine riesige Kletterspinne, einen großen Spielplatz und vieles mehr. Dann war es so weit: Die Zimmer waren bereit. Die Taschen wurden ausgepackt. Und anschließend unternahmen alle Klassen etwas getrennt voneinander. Die Klasse 5b machte einen lehrreichen Waldspaziergang. Als nächstes gab es ein leckeres Abendbrot. Nach dem Essen gingen zwei Klassen noch Kegeln, die anderen spielten, quatschten oder schauten im Kino den lustigen Film „Zoomania“. Dann war der erste aufregende Tag der Kennenlernfahrt schon vorbei. Es hieß noch für alle Duschen, Zähne putzen und ab ins Bett. 22 Uhr war Nachtruhe und alle mussten das Licht ausmachen.

Am Donnerstag wurden die Schüler 7.30 Uhr geweckt. Das Frühstück begann 8 Uhr und war wieder lecker. Nun war noch etwas Zeit, um die Sachen für die Wanderung zur Festung Königstein zu packen. Dann ging es los. Alle fuhren mit dem Zug nach Königstein. Dort liefen wir einen steilen Berg hinauf. Oben angekommen, trennten sich die Klassen. Da 5a und die 5b gingen in einen Kletterwald. Den Kindern waren nur die Stationen 1 bis 4 erlaubt, aber Herr Schlegel kletterte bis zur letzten Station. In einem Kletterwald gibt es viele Bäume, an denen Seile befestigt sind. Man muss sich mit Haken sichern, um nicht herunterzufallen. Die 5c und die 5d waren inzwischen auf der Festung Königstein. Dort war es auch spannend. Ein Führer erzählte uns viel über die Festung und vom Leben früher. Als nächstes wechselten die Klassen. Nachdem die Gruppen fertig waren, fuhren alle wieder zurück und waren gegen 18.15 Uhr da. Gleich danach gab es Pizza. Nach dem guten Essen gingen wieder zwei Klassen Kegeln. Außerdem gab es eine Flirtdisco. Dabei muss man sich Herzen mit Nummern an sein T-Shirt stecken und wenn man jemanden gut findet, schreibt man ihm oder ihr einen Brief. Die Party ging bis 21.30 Uhr. Danach gingen alle duschen und 22 Uhr ins Bett.

Am Freitag mussten alle früher aufstehen, weil die Koffer gepackt werden mussten. Es gab noch ein leckeres Frühstück und anschließend wurden die Zimmer gereinigt. Danach ging es schon los und die Koffer wurden wieder eingeladen. Als wir wieder an der Schule waren, standen die meisten Eltern schon da. Die Klassenfahrt war wunderschön, und doch waren alle froh, wieder zu Hause zu sein.